Rotary Club Mensch & Hund
Verbindung. Verantwortung.
Wer mit einem Hund lebt, lernt etwas, das auch Rotary trägt: Verantwortung übernehmen, Beziehung gestalten, Wirkung im Stillen entfalten. Der Hund ist nicht nur Begleiter. Er ist Spiegel, Lehrmeister und sozialer Brückenbauer.
Mit dem Themenclub „Mensch und Hund“ entsteht im deutschsprachigen Raum erstmals ein Rotary Club, der diese Doppelrolle ernst nimmt – als Gemeinschaft engagierter Menschen, die im Hund mehr sehen als ein Hobby.
Warum wir diesen Club gründen
In Deutschland leben über zehn Millionen Hunde in mehr als jedem fünften Haushalt. Hinter jedem dieser Hunde steht ein Mensch, der Verantwortung trägt. Hinter vielen Hunden steht zugleich ein gesellschaftliches Problem: überfüllte Tierheime, illegaler Welpenhandel, Qualzucht, traumatisierte Auslandshunde, überforderte Familien.
Gleichzeitig ist der Hund das wirksamste niedrigschwellige Tier in Therapie, Schule und sozialer Arbeit. Vom Lese-Hund in der Grundschule über den Therapiehund in der Demenzstation bis zum Assistenzhund für Menschen mit Behinderung: Wo Worte schwer fallen, kann ein Hund Brücke sein.
Wir glauben: Wer Hunde versteht, versteht Menschen besser. Wer Verantwortung für ein Tier trägt, übt Verantwortung für eine Gemeinschaft. Daraus machen wir einen rotarischen Club.
Was wir tun
Unser Engagement ruht auf drei Säulen.
- Tierschutz wirksam unterstützen: Wir fördern seriöse Tierschutzorganisationen mit Spenden, Expertise und Reichweite – anerkannte Tierheime, Therapiehund-Initiativen, Aufklärung gegen illegalen Welpenhandel und Qualzucht.
- Bildung und Aufklärung: Wir veranstalten Webinare, Vorträge und Events für Rotarier und die interessierte Öffentlichkeit. Themen reichen von artgerechter Haltung über moderne Lerntheorie bis zur Mensch-Hund-Beziehung als Modell für Kommunikation. Erlöse fließen in geprüfte Tierschutzprojekte.
- Gesellschaftliche Brücke: Wir bringen den Hund dorthin, wo er heilsam wirkt – in Schulen für Empathie-Bildung und Lese-Förderung, in Senioreneinrichtungen, in Inklusionsprojekte, an Tafeln. Wir knüpfen an klassische Rotary-, Rotaract- und Interact-Projekte an und erweitern sie um das Medium Tier.
Was uns als Club besonders macht
Der Rotary Club Mensch und Hund verbindet klassische rotarische Freundschaft mit moderner, fachlich anspruchsvoller Zusammenarbeit:
- wissenschaftsbasiert und gewaltfrei in unserer Haltung gegenüber dem Tier – wir lehnen Dominanzmythen, Stachelhalsbänder und Aversiva ausdrücklich ab
- hybrid und überregional organisiert – Online-Treffen alle zwei Wochen, dazu Präsenzanlässe an wechselnden Orten, vom Tierheim bis zur Fachkonferenz
- offen für Mitglieder aus dem gesamten deutschsprachigen Raum
- aktiv vernetzt mit anderen Themenclubs: Mentale Gesundheit (Hund als Co-Regulator), Demokratie leben (Hund als Empathie-Agent), Pferdesport (Tierethik-Profil), Elementarbildung (Lese-Hund-Programme), Urlaub für Kinder (der Hund als Lern-Programmbestandteil beim KidsCamp).
Was wir bieten – und wen wir suchen
Wir laden Menschen ein, die Hunde nicht als Hobby sehen, sondern als Teil eines Weltverständnisses: Hundehalterinnen und Hundehalter, Trainer, Tierärztinnen, Verhaltensbiologen, Tierschützer, Therapiehundeführer, qualifizierte Züchterinnen, Hunde-Journalistinnen, Unternehmer in der Hundebranche – und Rotarier, die wissen, dass eine Gesellschaft, die gut mit ihren Tieren umgeht, auch gut mit ihren Menschen umgeht.
Wir freuen uns über:
- neue Mitglieder, die sich substanziell engagieren möchten
- Schirmherrinnen und Schirmherren aus Tiermedizin, Verhaltensbiologie und Tierethik
- Förderer und Spender, die unsere Bildungs- und Tierschutz-Projekte tragen
Distriktanbindung
Heimatdistrikt: D 1860. Initiator und treibende Kraft ist Ralph Kühnl, Distrikt-PR-Chair D 1860, Mitglied im Rotary Club Mannheim und §11 TierSchG-zertifizierter Hundetrainer.


Kontakt:
Für alle sonstigen Fragen rund um Themenclubs kontaktieren Sie gerne uns vom Mitgliedschaftsteam unter anfrage@rotary-themenclubs.org.